Bronzen

Empfohlene Lose

Markus Lüpertz (1941 Liberec/Böhmen) (F) - Markus Lüpertz (1941 Liberec/Böhmen) (F) 'Fortuna', 2013, Bronze, polychrom bemalt, 37 cm x 11 cm x 7 cm, im Guss signiert, E.A. nummeriert, Gießerstempel. Markus Lüpertz wurde 1941 geboren und studierte 1956-61 an der Werkkunstschule in Krefeld, sowie an der Düsseldorfer Kunstakademie. Seine Bilder entwickelten sich zu expressiven und dennoch figurativen Arbeiten, die stilllebenhafte Arrangements, zahlreiche emblematische, kunst- und kulturhistorische, sowie politische Bezüge aufweisen. Sein flächig-abstrakter Pinselstrich wurde zu abstrakten Architekturen in seinen Bildern weitergeführt, die dann auch zu "einer malerischen Oszillation zwischen Abstraktion und Figuration" führten. In seinen Werken bezieht er sich auf literarische und kunsthistorische Anlehnungen. Seit den 1980er Jahren entstehen neben den Gemälden auch skulpturale Arbeiten mit oftmals prägnanter Gestik, die ähnliche Themen wie das malerische Werk in Gestalt teils farbig bearbeitet. Markus Lüpertz (1941 Liberec/Bohemia) (F) 'Fortuna', 2013, bronze, polychrome painted, 37 cm x 11 cm x 7 cm, signed in the casting, E.A. numbered, foundry stamp. Markus Lüpertz was born in 1941 and studied 1956-61 at the Werkkunstschule in Krefeld, as well as at the Düsseldorf Art Academy. His paintings developed into expressive yet figurative works, which feature still-life-like arrangements, numerous emblematic, art-historical, cultural-historical and political references. His two-dimensional brushstrokes continued into abstract architectures in his paintings, which then also led to "a painterly oscillation between abstraction and figuration". In his works he refers to literary and art historical references. Since the 1980s, in addition to his paintings, he has also created sculptural works with often concise gestures, which deal with similar themes as the painterly work, sometimes in colour.

Schätzw. 8.000 - 8.000 EUR

Ernst Hermanns (1914 Münster - 2000 Bad Aibling) - Ernst Hermanns (1914 Münster - 2000 Bad Aibling) '3 eingezogene Kugeln', 1969, Metall, kadmiert, auf Steinplatte, Maße 28,2 cm x 75 cm x 44,7 cm, Steinplatte leicht bestoßen, Kaufbeleg anbei, Provenienz: Galerie Thilo Liemersdorf, Essen 1972, Privatsammlung Essen, Ausstellungen: 30.11.1983 - 8.1.1984, "Ernst Hermanns - Arbeiten 1960 bis 1983"; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Literatur: Wvz. 153, Fehler im Werkverzeichnis, Katalog "Ernst Hermanns", Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich unter Werkverzeichnis letzte Seite; Katalog "Ernst Hermanns" Plastiken 1960-1983, S. 48 & 75. "Wenn mehrere Einzelformen in Bezug zueinander treten, entsteht eine Raumspannung von Körper zu Körper. Der Raum wird als verbindender Teil der Plastik einbezogen und erhält eine neue Bedeutung." (Ernst Hermanns, zit. n.: Das Kunstwerk. Zeitschrift für moderne Kunst 15 (1961/62), S. 25.) Die drei Edelstahlkugeln, von denen zwei als zusammengefügte Kalotten erkennbar sind, sind auf einer Schieferplatte festmontiert und damit in eine Raum-Form-Korrelation gesetzt. Ihre polierte Oberfläche ist mit Pinselstrukturen gewischt. Die transportable Raumplastik repräsentiert das Anliegen des Plastikers Ernst Hermanns, der nicht nur für die zeitgenössische Kunst in Nordrhein-Westfalen von herausragender Bedeutung ist, sondern längst als Raum- und Installationskünstler internationalen Rang besitzt, in vollkommener Weise. 2014 zeigte das Museum DKM in Duisburg, das eine große Hermanns-Sammlung besitzt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Werk des Künstlers umfassend zu präsentieren, eine große Werkschau und setzte es in Beziehung zu vergleichbaren Positionen der internationalen Plastik wie Norbert Kricke, Günter Fruhtrunk und Donald Judd. Hermanns arbeitete mit Metallobjekten in Form von asymmetrischen Kuben, Kugeln und Stelen aus poliertem, aber nicht glänzendem Edelstahl im Raum. Die "Räumlichen Konstellationen", wie er sie nannte, existieren als Rauminstallationen und als transportable Kunstobjekte, funktionieren also im großen und im kleinen Maßstab. Sein zentrales Anliegen kreiste um die Idee, den Zwischenraum zwischen mehreren korrespondierenden Objekten als konstitutiven Teil des Kunstwerks zu thematisieren. Nach seiner Auffassung sind Form und Raum gleichwertig, der Raum wird zum notwendigen Teil der Plastik. Hatte er in den 1950er Jahren noch mit vielgestaltigen, durchbrochenen Formen mit aufgerissenen strukturierten Oberflächen gearbeitet, vereinfachte sich das Vokabular ab 1960 stetig, um schließlich bei jenem begrenzten Repertoire an geschlossenen Formen aus Rund- und Vierkantstäben, runden und rechteckigen Scheiben und immer wieder Kugeln zu landen, die seine Arbeiten von da an auszeichneten. Hermanns studierte an der Kunstgewerbeschule in Aachen und an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach dem Krieg gründete er 1948 in Recklinghausen mit weiteren Künstlern, darunter Emil Schumacher und Heinrich Siepmann, die Gruppe "junger Westen". Arbeiten befinden sich im Museum Folkwang Essen, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, im Museum Am Abteiberg Mönchengladbach und anderen Sammlungen. Den größten Werkbestand besitzt das Museum DKM in Duisburg, wo zugleich der künstlerische Nachlass betreut wird. Ernst Hermanns (1914 Münster - 2000 Bad Aibling) '3 eingezogene Kugeln', 1969, metal, cadmium protected, on stone plinth, dimensions 28.2 cm x 75 cm x 44.7 cm, stone plinth slightly bumped, receipt of purchase attached, provenance: Galerie Thilo Liemersdorf, Essen 1972, private collection Essen, exhibitions: 30.11.1983 - 8.1.1984, ''Ernst Hermanns - Works 1960 to 1983''; Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich, Literature: Wvz. 153, errors in the catalogue raisonné, ''Ernst Hermanns'', Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich last page; Catalogue ''Ernst Hermanns'' Plastiken 1960-1983, p. 48 & 75. ''When several individual forms relate to each other, a spatial tension is created from body to body. Space is included as a connecting part of the sculpture and acquires a new meaning.'' (Ernst Hermanns, quoted in: Das Kunstwerk. Zeitschrift für moderne Kunst 15 (1961/62), p. 25.) The three stainless steel spheres, two of which are recognizable as joined calottes, are firmly mounted on a slate slab and thus placed in a spacial correlation. Their polished surfaces have a brushed texture. The portable spatial sculpture perfectly reflects the artistic concerns of sculptor Ernst Hermanns, who is not only of outstanding importance for contemporary art in North Rhine-Westphalia, but has long been of international standing as a spatial and installation artist. In 2014, the Museum DKM in Duisburg, which owns a large Hermanns collection and is dedicated to providing a comprehensive overview of the artist's work, held a major exhibition in which his work was shown in connection to other comparable representatives of international sculp

Schätzw. 9.500 - 9.500 EUR